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Urlaubsinfos » Lebendige Geschichte
 
» Heimatfest - alle 3 Jahre
  Damals, vor über 300 Jahren hatte der Fürstbischof von Passau - Johann Phillipp Graf von Lamberg die "Maut am Goldenen Steig" von Kreuzberg nach Mauth verlegt.
Nun galt es den damaligen "Nordwald" urbar zu machen.
Die Verlegung der Mautstelle war der Grundstein für die enstehung der Siedlungen entlang des bergreichestener Astes des "Goldenen Steiges". Ausgehend vom Hauptweg in Passau zweigte der Saumweg bei Salzgattern ab und führte über Röhrnbach, Freyung, Unterkreuzberg (jetzt Kreuzberg), Mauth, Finsterau, Außergefild nach Bergreichenstein. An den Goldenen Steig erinnern die Säumer, die ihre hauptsächlich mit Salz bepackten Saumpferde nach Böhmen führten.
Das erste Heimatfest wurde am 4. August 1952 unter dem heute noch verwendeten Motto "Mauth am Goldenen Steig" abgehalten. Wie in alten Zeiten kommt der Pfleger aus Wolfstein hoch zu Ross mit seinen Gehilfen, um nach dem Rechten zu sehen. Etwa 300 Mitwirkende setzen uns in die frühere Zeit zurück und erinnern an die harte Arbeit der Roder, der Holzhauer, der Grasweiber und noch viele andere schwere Tätigkeiten. Trotz der Schwere des Alltags wurde auch gefeiert. Eine Hochzeit - vor allem die Brautleute aus dem Bauernstand kamen, wurde groß ausgerichtet. Brautweier, Beistände, Kranzljungfrauen und Verwandte durften dabei nicht fehlen.
Weite Wege zur Schule mussten schon unsere Kleinen zurücklegen. Sie waren täglich nicht selten zwei Stunden und mehr unterwegs, wenn sie von Annathal, Zwölfhäuser, Vierhäuser und Neuhütte kamen. Vor allem in stürmischen Wintertagen, oft nur in eiskalten Holzschuhen war der Schulweg schon sehr beschwerlich. bis heute noch ein gepflegtes Brauchtum ist zu Ostern das "Ratschen" und zum Martinstag das "Wolfaustreiben".
 
» Kontakt:
  Infostelle Mauth
Mühlweg 2
94151 Mauth
Tel.: 08557/973838
  tourismus@mauth.de
 
» Internet:
  www.mauth.de
 
» Diese Einrichtung auf der
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