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Der Pfahl am großen Michelbach in Neureichenau | | |
Bote des Erdaltertums
Der Pfahl ist ein mit Quarz und Schiefer gefüllter "Riss" im Gebirgsgrund des Bayerischen Waldes. Über nahezu 150 km erstreckt sich dieses "Kunstwerk der Natur" von Schwarzenfeld in der Oberpfalz bis nahe Linz in Oberösterreich. Gegen Ende des Erdalterstums traten vor etwa 275 Millionen Jahren die größten Bewegungen in dieser Störungszone auf. Damals wurde der gesamte Vordere Bayerische Wald um mehrere hundert Meter gegenüber dem Inneren Bayerischen Wald angehoben. Die Bayerwaldgesteine wurden dabei wie zwischen Mühlsteinen in feinste Mineralkörner zerrieben. Die "Urgesteine" wandelten sich bei einer Temperatur von 300 Grad C in eine neue Gesteinsart u. aus grobkörnigen, hellen Gneisen und Graniten enstanden so die feinkörnigen, dunklen Pfahlschiefer. Die blaugraue Grundfarbe des Gesteins stellt eine regionale Besonderheit dar. Sie wird vor allem durch das eisenhaltige Mineral Chlorit verursacht, das den sonst grünbraunen Pfahlschiefer verfärbt. | | |
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Kontakt: | | |
Tourismusbüro Neureichenau
Tel. 08583/9601-20 | | |
tourismus@neureichenau.de | | |
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Internet: |
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www.neureichenau.de | | |
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