Nationalpark Bayerischer Wald - Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen...

Bayerischer Wald Urlaub - natürlich in Bayern Urlaub Bayrischer Wald Hotel, Ferienwohnung, Pension, Urlaub auf dem Bauernhof
Ferien- und Aparthotel Residence, St. Oswald
Urlaub Bayrischer Wald
Bayerischer Wald - Urlaub in Bayern Bayerischer Wald Gastgeberverzeichnisse
|    Bayerischer Wald    |    Aktuelles    |    Webcams    |    Gastgeberlogin   |   
  U r l a u b s i n f o s
Urlaubsregion Karte Bayerischer Wald
Urlaubsregion Regionen & Gebiete
Orte Ihre Urlaubsorte
Erholung Urlaubstipps aus dem Wald
Erholung Natürlich(e) Erholung
Ferien Spaß & Aktivitäten
Kultur Kultur im Bayerwald
Urlaub mit der Familie Angebote für die Familie
Radtouren Radtouren im Bayerwald
Nationalpark Der Nationalpark
Berge Berge im Bayerischen Wald
  G a s t g e b e r    . . .
Ferienwohnung, Hotel, Pension, Ferienhaus, Bauernhof Online-Zimmerauskunft
Katalog, Gastgeberverzeichnis, Prospekt Gastgeberverzeichnis PDF
Angebote und Pauschalenb Aktionen & Angebote
freie Zimmer und Wohnungen Urlaubsbörse
Katalog, Gastgeberverzeichnis, Prospekt Katalogbestellung
  S e r v i c e
Bayerwald-Softlinks
Veranstaltungen Veranstaltungskalender
Service Wichtige Serviceadressen
Hilfe Kontakt & Dialog
Hilfe & FAQ's
Impressum

Mitglied im Netzwerk 'Destination Bayerischer Wald'

Bayerwald-Tipps - Besonderes aus der Region
 
Palmsonntag
Heute gibt es ihn nicht mehr, den Brauch, den Palmesel in der feierlichen Palmsonntag-Prozession
mitzuführen. Früher war er wesentlicher Bestandteil der Feierlichkeiten. So läßt
eine erhalten gebliebene Rechnung eines Zwieseler Wagners und Schmiedes aus dem
Jahre 1653 auf eine Beschädigung des Palmesels schließen, auf dem "Unser Herr
am Palmbtag sambt einem Roth Thiechenen Mäntel" durch die Straßen der kleinen
Bayerwaldstadt zog. Die schriftlichen Quellen über solche Prozessionen verlieren
sich mehr und mehr ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Heute sind es nur
noch ganz wenige Orte, in denen ein Palmesel mitgeführt wird. Auch die riesigen
Palmgerten von einst sind arg geschrumpft. Vor einigen Jahrzehnten mußte der Geistliche
Herr noch so manches Jahr die Buben mit ihren Palmgerten ermahnen: "Striegelt's
mir fei ja net unsere Heiligen vom Postamentl!" Da wetteiferte die männliche Jugend
noch darin, wer den längsten Palmbuschen zur Prozession und anschließend in die
Kirche brachte. Heute, wo der Weg zur Kirche mit dem Auto zurückgelegt wird, sind
es handliche Buschen von blühenden Weidenzweigen, die mit bunten Bändern, der
"Bandltracht" geschmückt, mit Wintergrün und den Zweigen vom "Segenbaum" umwickelt
bei der Prozession mitgetragen werden und die kirchliche Weihe erhalten. Oftmals
unterscheiden sich die „Zutaten“ zur "Palmgerte" von Ort zu Ort. In manchen Gemeinden
gehören z.B. ein halber Apfel pro Familienmitglied, auf einen dünnen Stock gesteckt
und in die Mitte des Straußes gebunden, dazu. Die Palmkätzchen symbolisieren in
unseren Breiten die Palmzweige Jerusalems, mit denen das Volk Jesus zujubelte,
die Äpfel versinnbildlichen die Paradiesäpfel. Der hölzerne Stamm wird als segenbringendes
Objekt an den Rand eines frisch bearbeiteten Ackers gesteckt, Teile des Straußes
finden ihren Platz über dem Hauseingang, im Herrgottswinkel, an der Stalltür,
überall dort, wo man eben den Segen für ein Gebäude und seine Bewohner vom Herrgott
erbittet. Manche verfüttern Reste des Palmbuschens an das Vieh, damit es vor Krankheit
bewahrt bleiben möge. Ein Palmzweig wird nach altem Brauch verwahrt, um am Aschermittwoch
des folgenden Jahres zu Asche zu werden, die den Gläubigen zur Ermahnung an die
Vergänglichkeit aufgelegt wird.

zurück nach oben
 
© creaholix GmbH - Internet-Lösungen