| Erst 1691 wurde durch Papst Innozenz XII. der Jahresbeginn auf den 1. Jnuar festgelegt.
Fortan maß man dem Jahresbeginn überall besondere Bedeutung zu.
Im Waldgebirge ziehen die Neujahrsanbläser von Haus zu Haus, spielen eine flotte
Weise auf und wünschen den Bewohnern im neuen Jahr viel Glück, Gesundheit und
Erfolg.
Der alte Heischebrauch, für das Überbringen guter Wünsche kleine Gaben zu erhalten,
artete in Bettelei aus und wurde deshalb verboten. An ihn erinnert lediglich,
daß Menschen, deren Dienste man das ganze Jahr über in Anspruch nimmt, ein "Trinkgeld"
bekommen. Das gilt z.B. für den Postboten, die Zeitungsfrau, die Müllwerker, etc. |