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| Klopfergehen | Heutzutage gehen an den vier Donnerstag-Abenden im Advent Gruppen von Schulkindern
oder "Klopfergeher" in den Dörfern von Tür zu Tür und sammeln dabei kleine Spenden
für einen guten Zweck. Bis vor etwa 70 Jahren war das Klopfergehen ein Privileg
der armen Leute. Äpfel, Nüsse, Dörrobst, manchmal auch Brot oder sogar einen Lebkuchen
durften sie bei diesem uralten Heischebrauch ergattern. Damit besserten sie ihren
dürftigen Speisezettel auf. |
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