Nationalpark Bayerischer Wald - Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen...

Bayerischer Wald Urlaub - natürlich in Bayern Urlaub Bayrischer Wald Hotel, Ferienwohnung, Pension, Urlaub auf dem Bauernhof
Ferien- und Aparthotel Residence, St. Oswald
Urlaub Bayrischer Wald
Bayerischer Wald - Urlaub in Bayern Bayerischer Wald Gastgeberverzeichnisse
|    Bayerischer Wald    |    Aktuelles    |    Webcams    |    Gastgeberlogin   |   
  U r l a u b s i n f o s
Urlaubsregion Karte Bayerischer Wald
Urlaubsregion Regionen & Gebiete
Orte Ihre Urlaubsorte
Erholung Urlaubstipps aus dem Wald
Erholung Natürlich(e) Erholung
Ferien Spaß & Aktivitäten
Kultur Kultur im Bayerwald
Urlaub mit der Familie Angebote für die Familie
Radtouren Radtouren im Bayerwald
Nationalpark Der Nationalpark
Berge Berge im Bayerischen Wald
  G a s t g e b e r    . . .
Ferienwohnung, Hotel, Pension, Ferienhaus, Bauernhof Online-Zimmerauskunft
Katalog, Gastgeberverzeichnis, Prospekt Gastgeberverzeichnis PDF
Angebote und Pauschalenb Aktionen & Angebote
freie Zimmer und Wohnungen Urlaubsbörse
Katalog, Gastgeberverzeichnis, Prospekt Katalogbestellung
  S e r v i c e
Bayerwald-Softlinks
Veranstaltungen Veranstaltungskalender
Service Wichtige Serviceadressen
Hilfe Kontakt & Dialog
Hilfe & FAQ's
Impressum

Mitglied im Netzwerk 'Destination Bayerischer Wald'

Bayerwald-Tipps - Besonderes aus der Region
 
Himmelsleiter
Wer sich für eine Besteigung des Lusen (1373 m) im Nationalpark Bayerischer Wald interessiert, hat ab Waldhäuser bzw. dem Lusenparkplatz zwei Aufstiegsmöglichkeiten: Den bequemen Winterweg, der beinahe ganzjährig in etwa einer Stunde zum Gipfel führt oder den Sommerweg. Sein letztes Stück bildet die "Himmelsleiter". Wie diese Naturtreppe mit 300 grob aufgeschlichteten, steil berganführenden Stufen entstand, wissen die Waldler ganz genau:
Damals war der Ameishof, die heutige Jugendherberge in Waldhäuser, noch ein Gehöft. Einer der Knechte, Wunibald Muckenschnabl, an sich ein kreuzbraver, fleißiger Arbeiter, sprach nach des Tages Mühen gerne dem Alkohol zu. Unter seinem Einfluß wurde er gelegentlich hitzig und jähzornig. Es kam, wie es kommen mußte: Er geriet mit einem weiteren Wirtshausgast in Streit. In dessen Verlauf hieb der Wunibald seinem Widersacher einen steinernen Bierkrug so heftig auf den Schädel, daß der Getroffene seinen Verletzungen erlag.
Auch nach einer vieljährigen, abgesessenen Zuchthausstrafe plagten den Wunibald noch immer heftige Gewissensbisse. Der Tote erschien ihm oft im Traum. Um seinen Seelenfrieden wieder zu finden, erlegte er sich eine harte Bußübung auf: Auf der Westseite des Lusen, auf die sein Blick täglich fiel, wollte er eine Treppe bis zum Gipfel schaffen. Seine freie Zeit gehörte fortan nicht mehr dem Wirtshaus, sondern der schweren Arbeit im Hochwald am Lusen. Er wälzte Granitblöcke heran, bearbeitete sie mit Hammer und Meißel und fügte sie Stufe für Stufe übereinander. Jahrelang dauerte die Schinderei, bis er schließlich mit dem Seufzer "Gott sei Dank" die letzte Stufe setzte.
Damit war aber auch sein Leben zu Ende. Wohl ausgesöhnt mit seinem Herrgott starb der reuige Knecht am Ende seiner Treppe.
Kameraden, die das Treiben des Wunibald Muckenschnabl immer wieder beäugten, sagten bald, er habe sich die Treppe oder Leiter in den Himmel gebaut. Daraus entstand die Bezeichnung "Himmelsleiter". Noch heute gilt sie vielen Waldlern als "Sühnetreppe", die man betend hinaufkeucht, damit begangene Schuld vom Himmel vergeben werde.

zurück nach oben
 
© creaholix GmbH - Internet-Lösungen