Nationalpark Bayerischer Wald - Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen...

Bayerischer Wald Urlaub - natürlich in Bayern Urlaub Bayrischer Wald Hotel, Ferienwohnung, Pension, Urlaub auf dem Bauernhof
Ferien- und Aparthotel Residence, St. Oswald
Urlaub Bayrischer Wald
Bayerischer Wald - Urlaub in Bayern Bayerischer Wald Gastgeberverzeichnisse
|    Bayerischer Wald    |    Aktuelles    |    Webcams    |    Gastgeberlogin   |   
  U r l a u b s i n f o s
Urlaubsregion Karte Bayerischer Wald
Urlaubsregion Regionen & Gebiete
Orte Ihre Urlaubsorte
Erholung Urlaubstipps aus dem Wald
Erholung Natürlich(e) Erholung
Ferien Spaß & Aktivitäten
Kultur Kultur im Bayerwald
Urlaub mit der Familie Angebote für die Familie
Radtouren Radtouren im Bayerwald
Nationalpark Der Nationalpark
Berge Berge im Bayerischen Wald
  G a s t g e b e r    . . .
Ferienwohnung, Hotel, Pension, Ferienhaus, Bauernhof Online-Zimmerauskunft
Katalog, Gastgeberverzeichnis, Prospekt Gastgeberverzeichnis PDF
Angebote und Pauschalenb Aktionen & Angebote
freie Zimmer und Wohnungen Urlaubsbörse
Katalog, Gastgeberverzeichnis, Prospekt Katalogbestellung
  S e r v i c e
Bayerwald-Softlinks
Veranstaltungen Veranstaltungskalender
Service Wichtige Serviceadressen
Hilfe Kontakt & Dialog
Hilfe & FAQ's
Impressum

Mitglied im Netzwerk 'Destination Bayerischer Wald'

Bayerwald-Tipps - Besonderes aus der Region
 
Kammertwagen fahren
Das Kammertwagen fahren war im Bayerischen Wald bis gegen Ende der 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts gebräuchlich. Sein Herrichten zählte zu den wichtigsten Hochzeitsvorbereitungen.
Allerlei Hausrat, Möbel, Bett-, Tisch- und Leibwäsche, Leinen, das Brautbett, die Kinderwiege, das Krippenkastl, Geschirr und Stickereien für die gute Stube mußte augenfällig hergerichtet werden. Girlanden und Blumen schmückten den Kammertwagen und die Tiere, die ihn zogen.
Durch gekonntes "Einrichten" sah so ein Kammertwagen oft sehr viel üppiger aus, als er tatsächlich war. In enge Falten gelegtes Leinen wurde z.B. mit Papier hinterfüllt und suggerierte den Gaffern einen großen Stoffvorrat.
Meist fuhr der Kammertwagen am Vorabend der Hochzeit vom Elternhaus der Braut zu ihrem neuen Wohnsitz und Wirkungskreis. Die Fahrt wurde von Nachbarn, Freunden und Bekannten neugierig beäugt.
Die Braut verabschiedete sich von Eltern und Geschwistern, erhielt den Segen der Eltern und Großeltern, ehe sie im Kreise ihrer noch unverheirateten Freundinnen hinter dem Kammertwagen herging. Am Hof- oder Ortsausgang hatten sich inzwischen junge Burschen versammelt, die dem Gefährt mit Seilen und Bändern den Weg versperrten. Die Braut mußte die Jungen mit einem kleinen Obolus entlohnen, dann gaben sie dem Kammertwagen den Weg frei.

zurück nach oben
 
© creaholix GmbH - Internet-Lösungen