| Kirchdorf im Wald (600-1040 m) ist ein sehr zentral gelegener Ferienort am Nationalpark zwischen Regen und Schönberg. Sehenswert ist die Barockkirche. In der waldreichsten Gegend Mitteleuropas öffnet sich immer wieder der weite Blick auf markante Bergrücken, idyllische Täler, grüne Wiesen und freundliche Weiler und Dörfer. Mit ihrer landschaftsgebundenen Bauweise und der Liebe zum Detail hat Kirchdorf im Wald bei verschiedenen Wettbewerben gewonnen und viele Auszeichnungen erhalten:
1988: Kirchdorf gewinnt auf Bezirksebene die Silbermedaille im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".
1989: Ehrenpreis für naturhafte Gestaltung des Ortskerns vom Landesverband für Gartenbau und Landespflege.
1990: Trametsried erringt auf Landkreisebene im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" den 1. Preis.
1992: Kirchdorf wurde vom bayerischen Umweltministerium als Modellgemeinde für ökologisches Handeln ausgewählt, neben Oberammergau, Leutershausen und Bad Brückenau.
1996: Kirchdorf bekommt den LSB-Umweltschutzpreis.
1997: Auf Bezirksebene gewinnt Kirchdorf bei dem Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" die Goldmedaille.
1999: 2. Landessieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" und Sonderpreis für die Arbeitsgruppe "Zukunftswerkstatt".
2000: Auszeichnung im Bundeswettbewerb "Zukunft mitgestalten - Bürger und Heimatvereine engagieren sich für die lokale Agende 21" | | | | Geschichte: | Kirchdorf ist eine Gründung des Benediktinerklosters Niederaltaich. Bereits vor dem Jahr 1045 soll sich der Laienmönch Wilhelm als Einsiedler am "Berg der Muttergottes" (Kirchdorf) niedergelassen haben. Ihm folgten schon bald weltliche Siedler. Im Jahre 1148 wird "Marienberg" (ursprünglicher Name Kirchdorfs) erstmals in einer Urkunde als Besitzung des Klosters Niederaltaich aufgeführt. Seit 1339 wird Kirchdorf als Pfarrei bezeichnet und entwickelt sich schon bald als Wallfahrtsort.
Geschichtliche Daten:
1204: In einer Urkunde des Bischofs Wolfger von Passau wird Kirchdorf i.W. als Filialkirche zur "heiligen Maria im Wald" erstmals erwähnt.
1318: Kirchdorf wird erstmals Pfarrei genannt.
1478: Um 1480 wurde das Kirchdorfer Gnadenbild geschaffen, eine ca. 1,50 m große spätgotische Holzfigur der Mutter Gottes.
1522: Abt Kilian I. Weybeck läßt den spätgotischen Chor der Kirchdorfer Kirche bauen.
1579: In einem Verhörprotokoll vom 29. Oktober 1579 findet sich der erste Hinweis auf die Kirchdorfer Kirchweih.
1649: Die Pest fordert 241 Todesopfer, davon 70 in Kirchdorf, 113 in Abtschlag, 26 in Grünbach, 25 in Bruck und 7 in Grünbichl.
1727: Der Turm der Kirchdorfer Kirche wurde erbaut.
1750: Um 1750 sollen 15.000 Wallfahrer nach Kirchdorf gekommen sein.
1756: Benjamin Scheiter aus Hengersberg fertigt den prächtigen Hochaltar, die Seitenaltäre und die Kanzel der Kirchdorfer Kirche.
1855: Zur besseren Unterscheidung von anderen gleichnamigen Gemeinden wurde der Gemeindename "Kirchdorf" in "Kirchdorf im Wald" umgeändert.
1870: Gründung des Krieger- und Veteranenvereins Kirchdorf i.W.
1873: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf i.W.
1942: Am 31. Januar wurden die Kirchenglocken beschlagnahmt. Die große 1733 und die mittlere 1695 gegossen, wurden ein Kriegsopfer.
1948: Am 29. August wird zum ersten Male nach dem Krieg wieder die Kirchdorfer Kirchweih abgehalten. | | | | Kontaktangaben: | | Tourist-InformationMarienbergstr. 894261 Kirchdorf i. WaldFrau Karoline ProbstTel 09928 1571Fax 09928 7229 | | | | weitere Informationen im Internet: | | www.kirchdorf-im-wald.de | | | | eMail-Adresse: | | tourist@kirchdorf-im-wald.de | | | | Lage: | | Ort auf der Karte anzeigen | | | | Orte in der Umgebung (Luftlinie): | | Bischofsmais (13.5 km) Eppenschlag (3.5 km) Frauenau (9.4 km) Grafenau (11.3 km) Grattersdorf (14.4 km) Hunding (9.9 km) Innernzell (6.5 km) Kirchberg i. Wald (6.2 km) Lalling (11.7 km) Langdorf (14.2 km) Lindberg (14 km) Regen (12.1 km) Rinchnach (6.5 km) Schöfweg (8.3 km) Schönberg (9.5 km) Spiegelau (7 km) St. Oswald-Riedlhütte (11.9 km) Zenting (13.2 km) Zwiesel (11.9 km) |
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