| Die Stadt, an der Mündung der Vils in die Donau gelegen, ist eingebettet zwischen Berg und Tal, Land und Wasser. Vilshofen erhielt 1206 die Stadtrechte. Als „Vilusa“ existiert es aber schon seit dem Jahre 776 in den Unterlagen des Klosters Mondsee im Salzkammergut. Der Ort im „Quinzingau“ fiel 1250 an Bayern, wurde wichtiger Gerichtssitz und kurfürstliche Grenzstadt zum Bistum Passau. Im Wirtschaftsleben der Stadt spielte der Salzhandel immer die größte Rolle. Das Salzamt bestand bis 1823 in der Stadt. Stilvolle, malerische alte Bürgerhäuser bilden den Stadtkern. Der Stadtturm, ein Renaissancebau von 1643/47 war einst Bestandteil der Stadtbefestigung. Besonders von der Vilsbrücke aus hat man einen wunderschönen Blick auf die alte Fischerzeile. 1794 hat ein fürchterlicher Stadtbrand viele der zumeist klassizistischen Bürgerhäuser vernichtet. Ähnlich wie in Passau findet der Besucher aber auch in Vilshofen noch stimmungsvolle Laubhöfe und auch flache Giebel. Ende der Fünfziger Jahre wurden umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt, die der Stadt Hochwasserfreiheit bescherten. |