Das Ortsbild von Niederalteich wird von den beiden mächtigen Türmen und dem Langhaus der Basilika beherrscht.
Hier haben Mönche von der Bodenseeinsel Reichenau 731/741 eine klösterliche Siedlung errichtet. Das Benediktinerkloster Niederaltaich (in Zusammenhang mit dem Kloster schreibt man "altaich") leistete fruchtbare Rodungsarbeit im Bayer- und Böhmerwald, war kultureller Mittelpunkt der bayerischen Ostmark und bis zur Klosteraufhebung im Jahre 1803 eine der reichsten Abteien in Altbayern.
Unter Abt Joscio Hamberger (1700/39) gelang der Umbau der gotischen Hallenkirche in einen lichtfrohen Barockraum, auch die Gestaltung der im Donauraum einzigartigen Sakristei mit Schränken in edlen Formen und vornehmem, vergoldetem Schnitzwerk, kann bei Führungen besichtigt werden.
Die Benediktinerabtei beherbergt seit langem auch eine byzantinische Kirche. Der Besuch eines Gottesdienstes nach diesem Ritus ist ein besonderes Erlebnis.
Das Kloster bietet für Männer die Möglichkeit, im "Kloster auf Zeit" den Lebensinhalt durch Gespräche und Meditation neu zu bestimmen. Für Frauen bietet das Ursulinnenkloster Niederaltaich am Ort ebenfalls Aufenthalte an.
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